Two Player Games: Lost CitiesMittwoch, 14. April 2010
In letzter Zeit suche ich öfter nach mir noch unbekannten Spielen für nur zwei Spieler. Als ich diese Liste entdeckt habe, freute mich das enorm, suchte ich mir doch ansonsten nach Empfehlungen in diesem Genre meist einen Wolf. Lost Cities
"Two Player Games: Lost Cities" vollständig lesen Wo ist Fach 2?Dienstag, 23. Februar 2010
Mal was aus der Reihe der kleinen Dinge des Alltags. Als Kind war ich oft mit meiner Ma beim Einkaufen. An der Kasse beim Zusammenpacken betrachtete ich häufig fasziniert diesen komischen hölzernen Balken, der die beiden Fächer voneinander trennte, in die die Kassiererin immer die Lebensmittel schob. Ich freute mich als kleines Kind immer, wenn wir das hintere Fach bekamen. Es lag wohl daran, daß ich dann fasziniert zuschaute, wie dieser Balken unsere Lebensmittel von den anderen separierte.
Wenn ich heute im nächstgelegenen Supermarkt (ein Edeka) einkaufe, lande ich an derselben Stelle wie damals, vermisse aber ein wesentliches Detail aus der obigen Geschichte. Irgendein findiger Mensch kam in der Zwischenzeit auf den Trichter, daß man Kassen nicht nebeneinander stellen muss. Platzsparenderweise kann man jeweils zwei Kassen auch hintereinander, leicht versetzt im Aufbau, anordnen. Nachteil: Fach 2 fehlt, da an dieser Stelle das Laufband der hinteren Kasse beginnt. Und bei der hinteren wurde es konsequenterweise gleich einfach weggelassen. Das Ganze hat die Auswirkung, daß man zuerst unberechtigterweise häufig auf den Vordermann flucht. Denn dieser blockiert ja schließlich das Fach noch, während die Kassiererin schon die eigenen Lebensmittel abscannt. Danach bricht große Hetze beim Einpacken der Waren in die mitgebrachten Behältnisse aus, da dieser Vorgang meist länger dauert als das Scannen der Kassiererin und das Bezahlen. Und wenn es doch seltsamerweise mal länger dauert, blockiert man das Fach für den Nachfolger. Lieber Edeka und alle anderen Märkte, muss das sein? Ihr braucht so viele Kassen doch sowieso nicht - zumindest bei uns sind selten mehr als drei von sechs offen. Ihr würdet Euren Kunden eine Menge Stress beim Einpacken sparen... und ein paar Kinder würden sich wieder freuen, wenn die Lebensmittel ausnahmsweise mal im hinteren Fach landen. Gewinnspiel im DreibeinblogDonnerstag, 18. Februar 2010
Why not... ein Gewinnspiel mit der Aufgabe, einen kurzen Text zu verfassen. Über MacKenzie und nasebaer entdeckt.
Mit angstgeweiteten Augen sah er, daß das was auf ihn zu kam, in der nächsten Sekunde für ihn das Ende bedeuten könnte, er tauchte instinktiv blitzschnell reagierend wie es nur ein Chihuahua tun konnte, der derlei Probleme schon gewohnt war, unter den Beinen des am Rande zur Besinnungslosigkeit durch die Menschenmassen torkelnden betrunkenen Weihnachtsmarktbesuchers hindurch und beschwerte sich anschließend auf sicherem Terrain verärgert mit hohem Kläffen. Hoshi hüpfte verärgert auf seinen vier Beinen bei jedem Laut einen Fingerbreit in die Höhe, was angesichts seiner Größe gleichermaßen niedlich wie lächerlich anmutete, und blickte empört zu seinem Frauchen hinauf, die sich ebenfalls zu dem Betrunkenen umwandte, um ihrem Ärger Luft zu verschaffen. "Passen Sie gefälligst auf, wo Sie hintorkeln, Sie Trampel; beinahe hätten Sie mich zu Boden geworfen und meinen Hund plattgewalzt!", rief sie, was angenervte Blicke in den Gesichtern der anderen Besucher des Marktes erscheinen ließ, die entweder in geselliger Runde ihren Glühwein trinken wollten, und ihre behandschuhten Hände um das wärmende Glas gelegt hatten, oder eilenden Schrittes zum nächsten Stand oder dem nächsten Laden hetzten, um noch in letzter Sekunde ein Geschenk für die Liebsten zu finden. Doch die Beschwerden flogen ins Leere: Der Betrunkene war fort. Anyas Blicke wanderten verwirrt an dem Ort umher, wo er hätte stehen müssen, da erblickte sie auf dem Boden etwas liegen, was ihre Aufmerksamkeit erregte; es war ein in unregelmäßigen Abständen rötlich blinkendes Licht an einer Sicherheitsnadel, welches sie grübelnd aufhob und nach einigen Augenblicken auf dem Rücken des in einen wärmenden Wollstrumpf gekleideten Chihuahuas anbrachte. Zufrieden nickend betrachtete sie ihr Werk und winkte Hoshi wieder an ihre Seite, um ihren Weg fortzusetzen. Thailand - Tag 12: AbfahrtSamstag, 7. November 2009
Der Abfahrtstag. Ein sehr schöner Urlaub neigt sich nun seinem Ende entgegen und Wehmut macht sich breit. Ein wenig länger die Sonne und die Wärme genießen; ein wenig mehr vielleicht noch entdecken (Touren zum Festland, nach Koh Phangan oder gar nach Malaysia wären möglich gewesen); ein wenig länger entspannen, so viel und in Ruhe am Stück gelesen habe ich lange nicht mehr. Nun ja, vorbei. Es bleiben schöne Erinnerungen.
Wer sich wundert, daß hier doch ein paar Tage fehlen im Bericht, dem sei gesagt, daß es von diesen Tagen nichts Spanendes zu schreiben gibt. Sie wurden zur Entspannung genutzt, zum Relaxen, zum Kraft tanken. An einem Tag hat es fast durchgängig geschüttet wie aus Eimern; Regenzeit und Monsun eben. Auf den Straßen bildeten sich kleine Sturzbäche, und innerhalb von Minuten wäre man durchnässt gewesen. Wir dachten schon, es würde nun so weitergehen. Doch die anderen Tage war das Wetter dann wieder besser. "Thailand - Tag 12: Abfahrt" vollständig lesen Thailand - Tag 9: BakschischMittwoch, 4. November 2009
Heute mussten MacKenzie und ich auf Ishtar und nasebaer verzichten, die sich leider den Magen verdorben hatten. Der genaue Grund war relativ klar: es schien an schlechtem Fisch gelegen zu haben. Unsicher war aber der Ort der Infektion. An sich konnte es nur in einem von zwei großen Restaurants für Touristen passiert sein: Das "Dancing Crab" von vor zwei Tagen, wo beide unter anderem Austern zu sich genommen hatten, aber wo das Essen an sich tadellos und vorzüglich gewesen war; oder der "Samui Pier", wo wir gestern Abend noch gegessen hatten und wo wir vom Essen aber absolut nicht überzeugt gewesen waren. Ishtar wird über beide Lokalitäten eine ausführliche Kritik schreiben, die ich dann noch verlinken bzw. bekannt gegeben werde, daher lasse ich hier ausführlichere Berichte dazu einfach aus.
Der Strantag fiel also flach, worüber ich nicht unglücklich war, da ich auch heute noch den gestern zugezogenen Sonnenbrand genoss. MacKenzie und ich entschieden uns daher für eine kurze Shoppingtour nach Chaweng, um eine Reisetasche zu erstehen und Postkarten wegzubringen. Ich konnte mich dort dann doch nicht dem sinnlosen Kauf von zumindest einem Souvenir nicht widerstehen und erstand eine einigermaßen schmucke Tischlampe. Beim Aushandeln des Preises war wieder gehörig Bakschisch nötig: Der Verkäufer forderte mich auf, ein Angebot zu machen. Ich startete mit sinnlosen 120 Baht, der Verkäufer erwiderte 680. Über 320 (ich), 550 (er) und 420 (ich) einigten wir uns schließlich auf 450 Baht. Irgendwie wird jeder Einkauf so zu einem interessanten Wettkampf. Genauso interessant war die Aushandelung unserer Rückfahrt. Der Taxifahrer zog einen laminierten DIN-A4-Bogen aus der Fahrertür hervor, wo - ähnlich zu Preisaushängen in Europa - gefühlt jede Kombination von Start/Ziel-Punkten mit einem Preis notiert war. Chaweng-Bangrak war dort mit 350 angegeben. Spannend, MacKenzie hatte vor einigen Tagen diese Fahrt, ebenfalls in einem klimatisierten Taxi, noch für 60 Baht bekommen. Thailand - Tag 8: Im MassageparadiesDienstag, 3. November 2009
Heute teilten wir uns wieder auf, und da ich einen ruhigen Tag am Strand von Bangrak - nur einen Steinwurf entfernt von unserem Guest-House - verbracht habe, gibt es nicht viel zu berichten. Inzwischen könnte ich gerade angekommenen Touristen immerhin schon ein wenig über die Orte auf der Insel und deren Strände erzählen.
Bangrak besitzt einen sehr schmalen Strand, der weniger stark bevölkert zu sein scheint. Er liegt zudem im Norden der Insel, weswegen man das eine oder andere schattige Plätzchen ergattern kann. Außerdem wurde mir hier an diesem Tag zweimal Weed angeboten, was mir in Chaweng oder Mae Nam nicht widerfahren ist. Zusammen mit dem abendlichen Flair der Hauptstraße würde ich Bangrak daher als preiswerte Feieralternative zu Chaweng brandmarken. "Thailand - Tag 8: Im Massageparadies" vollständig lesen Thailand - Tag 7: Abenteuerliche RundfahrtMontag, 2. November 2009
Nach dem Frühstück schlugen wir diesen Morgen erneut beim britischen Autoverleiher auf, da wir heute die große Inselrundfahrt antreten wollten. Einige bisher noch nicht gesehene Touristenattraktionen sollten noch erkundet und bei dieser Gelegenheit die verbliebenen Geocaches auf der Insel gehoben werden. Wir erstanden hier einen Suzuki Vitara mit Vierradantrieb, der heute noch sehr wichtig werden sollte. Zuerst bot uns der Brite ein gewöhnliches Coupé mit Zweirradantrieb an, als er aber hörte, daß uns unser Weg auch in die Mitte der Insel führen sollte, schwenkte er um und gestand uns zu, daß wir 4x4 benötigten. Er schickte einen Kollegen zu sich nach Hause, wo er noch einen Vitara stehen hatte.
Ich wurde als Fahrer auserkoren und durfte mich mit dem ungewohnten Linksverkehr, dem Vitara und den thailändischen Gepflogenheiten im Straßenverkehr auseinandersetzen. Mit dem Auto kam ich nach relativ kurzer Zeit klar; ebenso mit den thailändischen Gepflogenheiten, da ich mich eher defensiv verhielt und nur nur dann überholte, wenn es notwendig war. Der Linksverkehr und meine manchmal auf engeren Wegen hervorblitzende Routine im Rechtsverkehr nötigte meinen drei Gefährten aber dann doch häufiger ein lautes "Liiiiiinks!" ab. Als sehr spaßig für die vorne sitzenden stellte sich die eine oder andere Bodenwelle auf Landstraßen heraus, da hier das Auto bei mehr als 60km/h deutlich zu hüpfen begann. Die hinten sitzenden hatten daran nicht ganz so viel Freude, wurden dabei doch Hintern und Schädeldecke auf ihre Schlagfestigkeit geprüft. Das führte wiederum zu häufigen "Weeeeelleeeeeee!"-Rufen. "Thailand - Tag 7: Abenteuerliche Rundfahrt" vollständig lesen
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